Thurbrücke

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Die beiden spätmittelalterlichen Übergänge über Sitter (1435) und Thur (1296) förderten das wirtschaftliche Wachstum Bischofszells entscheidend. Nach der Thurbrückensage soll eine edle Frau von Hohenzorn eine steinerne Brücke zum Gedenken an ihre in der Thur umgekommenen Söhne gestiftet haben. Im Brückenbrief von 1479 entledigte sich der Bischof von Konstanz seiner vermutlich auf diese Stiftung zurückgehenden Brückenbaupflicht zu Lasten der Stadt, welche im Austausch gegen wichtige stadtherrliche Rechte die Brücke 1487 vollendete.

Standort Brücke

Im Laufe des 19. Jahrhunderts vermochte die Brücke den Anforderungen des wachsenden Verkehrs immer weniger zu genügen. 1860-62 trug die Zürcher Baufirma J. Locher den mittleren Bauch etwas ab, erhöhte dafür die beiden Zufahrten und ersetzte die niedere Brüstungsmauer durch ein Eisengeländer. Der Neubau einer Betonbrücke etwas flussaufwärts brachte 1969 die nötige Entlastung. Der alten Thurbrücke wurde 1972/73 ihr ursprüngliches Gesicht wiedergegeben.

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